Im Katzenalltag muss stets mit kleineren und größeren Notfällen gerechnet werden. Um für die unterschiedlichsten Situationen vorbereitet zu sein, sollten einige Instrumente, Verbandsmaterialien und Medikamente vorrätig sein. Unsere Checkliste zeigt, worauf es ankommt.
Ein Tierarztbesuch ist durch nichts zu ersetzen, wenn es sich um eine schwerere Verletztung handelt oder Sie sich nicht sicher sind, was der Katze fehlt. Vor allem wenn es um die Verabreichung von Medikamenten geht, sollte diese Maßnahme zuerst mit dem Tierarzt bzw. der Tierärztin Ihres Vertrauens abgesprochen werden. Keinesfalls dürfen Sie ersatzweise Medikamente für Menschen oder Hunde verwenden, da diese für Katzen giftig sein könnten.
Zwar ist bei Freigängern die Wahrscheinlichkeit höher, dass früher oder später eine Katzenapotheke benötigt wird, aber auch bei reinen Wohnungskatzen lohnt es sich, einige Utensilien für den Fall der Fälle stets im Haus zu haben. Hierzu gehören:
Instrumente:
Medikamente:
Verbandsmaterial:
Es ist leichter gesagt als getan – aber im Notfall ist erst einmal wichtig, dass Sie die Ruhe und Übersicht behalten. Überlegen Sie, ob Sie selbst mit einem Problem fertig werden, eine Erstversorgung durchführen möchten oder (beispielsweise bei größeren Wunden) so schnell wie möglich in eine Tierklinik fahren sollten. Hierfür sollte generell ein Transportcannel schnell zugänglich zur Verfügung stehen.
Tipp: In einer Notfallsituation kann jede Minute wichtig sein. Deshalb sollten Sie die Telefonnummern Ihres Tierarztes, einer Tierklinik, der Giftnotrufzentrale und eines Tiernotrufs im Handy abgespeichert und am besten auch ausgedruckt zuhause hinterlegen. Falls Sie gerade nicht da sind, kann eine andere Person schnell darauf zugreifen und handeln.
Lassen Sie sich durch einen Termineintrag im Handy zudem regelmäßig daran erinnern, den Inhalt der Notfallapotheke regelmäßig auf die Haltbarkeit (z.B. Augentropfen) zu prüfen und abgelaufenen Mittel zu ersetzen.