Hunde können genau wie wir eine Erkältung bekommen. Typische Symptome sind unter anderem Husten, eitriger Ausfluss aus den Nasenlöchern, Niesen und Atemnot. Zwar können Hausmittel unterstützend wirken, Sie sollten aber in jedem Fall einen Tierarztbesuch einplanen.
Die Symptome einer Erkältung beim Hund sind den unseren nicht unähnlich. Sie betreffen vor allem Nase, Hals und Augen. Es können nur ein bis zwei Symptome oder auch gleichzeitig mehrere auftreten.
Folgende Symptome gehören zu den häufigsten Anzeichen einer Erkältung beim Hund:
Bei Husten und Schnupfen kann es sich um eine klassische Erkältung handeln, die sich der Hund durch kaltes Wetter zugezogen hat. Ebenso gut können es aber auch Begleiterscheinungen einer anderen Krankheit sein. Deshalb ist es wichtig, den Hund einem Tierarzt vorzustellen. Er kann den Hund untersuchen, um festzustellen, was zu der Erkältung geführt haben könnte bzw. welche Erkrankung zugrunde liegt.
Folgende Ursachen kommen in Frage:
Wenn Ihr Hund an den oben genannten Symptomen leidet, sollten Sie in jedem Fall Ihren Tierarzt aufsuchen. Denn als Ursache kommt nicht nur eine Verkühlung in Frage, sondern es könnte eine ernsthafte und folgenschwere Krankheit zugrunde liegen. Dies könnte zum Beispiel dazu führen, dass sich eine harmlose Erkrankung der oberen Atemwege in die unteren fortsetzt und eine Lungenentzündung oder Bronchitis nach sich zieht. Ist Ihr Hund sichtbar mitgenommen, sollten Sie einen Tierarztbesuch nicht weiter aufschieben.
Aufgrund der Vielzahl möglicher Ursachen für eine Erkältung, muss der Tierarzt den Hund zunächst genau untersuchen. Als Hundehalter können Sie bei der Ursachenforschung insoweit behilflich sein, als dass sie die Symptome des Hundes benennen und dem Arzt berichten, ob sie eine Vermutung haben, wie es zu der Erkältung gekommen sein könnte. Nichtsdestotrotz können umfangreiche Untersuchungen notwendig sein.
Es ist wichtig, bestimmte Krankheiten ausschließen zu können, die unter Umständen sogar eine OP notwendig machen könnten. Ein Abstrich kann weiterhelfen, ebenso Fieber messen, eine Blutuntersuchung und möglicherweise auch eine Röntgenuntersuchung. Davon abhängig wird der Hund bestimmte Medikamente und bei einer bakteriellen Ursache wahrscheinlich auch ein Antibiotikum erhalten.
Ist Ihr Hund stark erkältet, sollten sie in jedem Fall einen Tierarzt konsultieren. Darüber hinaus können sie für Ihren Vierbeiner jedoch einiges tun, um ihm die Leidensphase ein wenig zu erleichtern:
Ein weiterer Tipp bei Erkältung ist Inhalieren. Das mag sich im Zusammenhang mit einem Hund erst einmal komisch anhören, ist aber durchaus umsetzbar. Bewährte Hausmittel bei Erkältung sind Salbei, Kamille, Thymian und Kochsalz. Erhitzt in einem Topf entfalten sie ihre antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung und helfen, die Atemwege wieder freizubekommen.
Da ein Hund aber schlecht ein Inhalationsgerät benutzen kann oder den Kopf unter ein Tuch steckt, bedarf es eines Tricks: Hierzu benötigen Sie eine Hundebox. In diese sollten Sie ihren Hund legen und eine Decke darüberstülpen. Unter diese stellen Sie – in gebührendem Abstand vor der Box, aber noch unterhalb der Decke – den dampfenden Topf. Schon atmet der Hund den wohltuenden Dampf ein. Kleine Hunde können Sie sich auch auf Ihre Beine setzen. Stellen sie zuvor den Topf mit dem heißen Inhalationsmittel zwischen die Füße. Achten Sie darauf, dass sich der Kopf des Hundes in den aufsteigenden Dämpfen befindet.
Eine Erkältung bzw. erkältungsähnliche Symptome lassen sich leider nicht gänzlich vermeiden, da es vielerlei Ursachen gibt. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit deutlich zu senken.