Wenn Sie bei Ihrem Welpen eine Futterumstellung planen, sollten Sie zum einen den richtigen Zeitpunkt wählen, zum anderen sollte die Umstellung des Futters langsam erfolgen. Hier finden Sie einige Tipps damit die Futterumstellung bei Ihrem Welpen gelingt.
Die erste Futterumstellung findet bereits beim Züchter statt. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Milchleistung der Mutterhündin und der Größe des Wurfs ab. Sobald die Hündin nicht mehr ausreichend Milch zur Verfügung stellen kann, muss der Züchter die Welpen an feste Nahrung gewöhnen. Dafür sollte auf ein hochwertiges Welpenfuttergesetzt werden. Im Laufe der kommenden zwei bis vier Wochen wird die Anzahl der Mahlzeiten und die angebotene Futtermenge immer weiter erhöht, bis der Welpe ausschließlich Welpenfutter zu sich nimmt.
Jetzt muss er neues Vertrauen aufbauen und sich sicher und geborgen fühlen. Eine Futterumstellung bei Welpen sollte demnach erst nach einer ausreichenden Eingewöhnungsphase erfolgen. Diese ist von Welpe zu Welpe unterschiedlich lang.
Eine Futterumstellung sollte nie abrupt erfolgen. Eine zu schnelle Umstellung des Futters könnte zu Verdauungsproblemen führen, wie z.B. Durchfall. Wenn Sie Ihren Welpen an ein neues Futter gewöhnen möchten, sollte das langsam erfolgen. Am besten mischen Sie ein wenig vom neuen Futter unter das bekannte Futter. Über einen Zeitraum von zwei Wochen erhöhen Sie den Anteil des neuen Futters nun kontinuierlich und verringern den Anteil des bekannten Futters. Auf diese Weise hat die Darmflora des Welpen ausreichend Zeit sich auf die neue Nahrung einzustellen.
Kleine Hunde sind ungefähr mit 10 Monaten ausgewachsen. Mittelgroße Hunde sind mit 12 Monaten und sehr große Hunde erst mit dem Alter von zwei Jahren ausgewachsen. Entsprechend unterschiedlich sollte der Wechsel vom Welpen- auf ein Adultfutter erfolgen. Notwendig ist der Futterwechsel auf jeden Fall, da ausgewachsene Hunde einen anderen Nährstoffbedarf haben als heranwachsende Hunde.